Regierung will Akkreditierung beim Grünen Klimafonds

Die Regierung beabsichtigt, über eine nationale Einrichtung zu verfügen, die beim Grünen Klimafonds akkreditiert ist – ein Schritt, der als entscheidend gilt, um bessere Bedingungen für die Mobilisierung von Ressourcen zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen im Land zu gewährleisten. Dies gab heute der Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Gilberto Silva, bekannt.

Das Ziel wurde in einem Moment hervorgehoben, in dem die Regierung die Verlängerung des operativen Plans für 2026 des Klimaschutzprogramms des Archipels um weitere 18 Monate bestätigt, verbunden mit einer Erhöhung des Gesamtbudgets um 4,1 Millionen Euro.

Nach Angaben von Gilberto Silva bedeutet diese finanzielle Aufstockung zusätzliche Mittel, die es ermöglichen, die Maßnahmen im Bereich der Klimagovernance in Kap Verde nicht nur auszuweiten, sondern auch qualitativ zu verbessern.

„Das bedeutet, dass wir die besten Voraussetzungen für die Umsetzung des Klimagesetzes schaffen können“, erklärte der Minister.

Gilberto Silva betonte, dass der neue Zyklus zusätzliche Regulierungen sowie starke Investitionen in den institutionellen Kapazitätsaufbau umfasst, um die wirksame Umsetzung des bereits verabschiedeten Rechtsrahmens sicherzustellen.

Auf strategischer Ebene hob der Minister zudem die Stärkung der Klimadiplomatie hervor, mit Maßnahmen wie Schulungen, der Ausarbeitung von Strategien und der Konsolidierung der Verhandlungskapazitäten des Landes in internationalen Foren.

In diesem Zusammenhang steht auch das Bestreben, über eine nationale, beim Grünen Klimafonds akkreditierte Einrichtung zu verfügen – ein Mechanismus, der seiner Argumentation zufolge tatsächlich bessere Bedingungen für die Mobilisierung von Ressourcen zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen in Kap Verde ermöglichen wird.

„Wir werden auch unsere Fähigkeit zur Ressourcenmobilisierung stärken können. In diesem Zeitraum wollen wir ebenfalls über eine nationale, beim Grünen Klimafonds akkreditierte Einrichtung verfügen, was tatsächlich bessere Bedingungen für die Mobilisierung von Ressourcen zur Finanzierung der Klimaschutzmaßnahmen in unserem Land ermöglicht“, sagte er.

Gilberto Silva erklärte weiter, dass das Programm auch eine stärkere Einbindung der Gemeinden vorsieht, unter anderem durch die Ausarbeitung kommunaler Klimaschutzstrategien, wodurch die Fähigkeit zum klimapolitischen Handeln auf die kommunale und sogar unterkommunale Ebene heruntergebrochen wird.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung der mit dem Meer und dem Gesundheitswesen verbundenen Institutionen. Dazu gehören die Bewertung des Beitrags des Ozeans zur CO₂-Bindung und seiner Bedeutung für die nationale Strategie der Klimaneutralität sowie die Analyse der Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen auf den Gesundheitssektor.

Der Minister erinnerte außerdem daran, dass der Staatshaushalt für 2026 bereits Klimamarker enthält, wobei etwa 10 Prozent des Gesamtvolumens für klimabezogene Maßnahmen vorgesehen sind. Dies werde zur Erfüllung der internationalen Verpflichtungen Kap Verdes beitragen, insbesondere zur Vorlage der zweijährlichen Transparenzberichte.

Er wies zudem darauf hin, dass Instrumente wie der Strategische Plan zur Mobilisierung von Klimaschutzunterstützung (PEMAC) als gute Beispiele unter den kleinen Inselstaaten angesehen werden.

Der Botschafter des Großherzogtums Luxemburg in Kap Verde, Jean-Marie Frentz, erklärte seinerseits, dass die in den ersten drei Jahren erzielten guten Ergebnisse die Entscheidung zur Verlängerung des Programms gerechtigt hätten.

„Wir haben bereits Reisegeschwindigkeit erreicht und werden die begonnenen Aktivitäten fortsetzen“, sagte er. Seiner Ansicht nach liegt die Priorität darin, die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Bedrohungen des Klimawandels zu stärken – in einem Land, das er als sehr verwundbar bezeichnete, wie jüngste Katastrophen deutlich gezeigt hätten.



Quelle: Governo quer entidade acreditada no Fundo Verde para o Clima para reforçar financiamento da acção climática