Tarrafal: Ausstellung hebt Stärke und Identität der kapverdischen Frau hervor
Die Gemeinde Tarrafal veranstaltet vom 7. bis 27. März die Gemäldeausstellung „Mudjer di nos tera dentu ses boita“, die der Stärke, Sensibilität und kulturellen Rolle der kapverdischen Frauen gewidmet ist.
Die Ausstellung findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der kapverdischen Frau statt und präsentiert Werke der Künstlerin Elsie Mafouta, die das Alltagsleben und die kulturelle Identität von Frauen aus Tarrafal und ganz Kap Verde darstellen.
In einem Gespräch mit der Presse erklärte Elsie Mafouta, dass die Ausstellung als Wanderausstellung konzipiert ist und bereits fertige Werke mit live entstehenden Arbeiten kombiniert. Besucher haben so die Möglichkeit, den kreativen Prozess direkt mitzuerleben.
Den Angaben der Künstlerin zufolge zeigen die Werke den Alltag von Frauen in der Region – darunter auch jene, die die lokale Kultur lebendig halten. Sie spiegeln Stärke, Widerstandskraft und Engagement wider, sei es als Fischerinnen, Kunsthandwerkerinnen oder kulturelle Aktivistinnen.
Zudem betonte sie, dass jedes Werk seine eigene Entstehungszeit habe – von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Monaten, abhängig von Inspiration und Moment. Ein zentrales Anliegen der Ausstellung sei die Interaktion mit dem Publikum, wobei die kulturelle Erfahrung stärker im Vordergrund stehe als der Verkauf der Werke.
„Es geht darum, dass sich die Frauen von Tarrafal repräsentiert und anerkannt fühlen. Jedes Bild erzählt Geschichten von Hingabe, Arbeit und Tradition“, so Mafouta.
Für den Vertreter der Stadtverwaltung, Ronaldo Cardoso, unterstreicht die Initiative die Bedeutung, lokale Künstler zu fördern und die Rolle der Frauen in der Gesellschaft zu würdigen.
Die Ausstellung stärke die Verbindung zwischen Gemeinde, Kunstschaffenden und Bevölkerung, werte die kapverdische Frau auf und fördere Kunst als Mittel für Bildung, gesellschaftliche Reflexion und kulturelle Entwicklung.
Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich und bietet die Gelegenheit, Werke zu entdecken, die Ästhetik, Kultur und weibliche Repräsentation verbinden – und damit die zentrale Rolle der Frauen in der sozialen und kulturellen Entwicklung der Gemeinde hervorheben.
Quelle: Inforpress - Cultura